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Latein
XVII.I.MMIX  
1.
Antwort auf die erste Frage:

Für welches Studium braucht man an welcher Schweizer Uni Latein?

Viele Studiengänge der Phil I-Fakultäten in der Schweiz verlangen obligatorisch einen Abschluss in Latein, manche in Griechisch. Viele junge Leute, die das zu spät erkennen, müssen an der Universität zusätzlich zur Belastung des Studiums den Lateinabschluss nachholen. Sie verlieren dabei oft ein Jahr oder müssen sogar die Studienrichtung wechseln. Zudem entstehen der Universität dadurch enorme Kosten.
Folgende Tabellen geben Auskunft darüber, welche Uni für welche der angebotenen Fächer welche Bedingungen stellt.
Fächerliste zu den Lateinanforderungen

Folgende Internet-Adresse gibt Auskunft darüber, welche Uni für welches der angebotenen Fächer welche Bedingungen stellt:

Einige Universitäten anerkennen fakultative Mittelschulkurse in Latein, wenn sie mit einer Note im Maturazeugnis aufgeführt sind. Meist befreien sie aber nicht von der eigentlichen Ergänzungsprüfung. Genaue Abklärungen können sich lohnen.

Man kann Latein und/oder Griechisch an der Uni nachholen, muss dann allerdings bis zu einem vorgeschriebenen Termin die verlangte Ergänzungsprüfung ablegen. Zur Vorbereitung bieten die Universitäten entsprechende Latein- bzw. Griechischkurse an. Je nach Uni dauern die Kurse 2-4 Semester, in denen man mehr oder weniger den ganzen Mittelschulstoff nachbüffeln muss. Das bedeutet einen wöchentlichen Zusatzaufwand von meist 5 Kursstunden und 5-10 Stunden Hausarbeit. Das Studium verlängert sich dadurch um etwa 1 Jahr.

Zum Studienerfolg allgemein vergleiche die Resultate der Studie der ETH und EVAMAR II.

Darum lohnt es sich, in der Schule Latein und Griechisch zu lernen.