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Latein
XVII.I.MMIX  
2.
Die zweite Antwort:

Was Medizinstudenten auf die erste Prüfung lernen

Zwar haben die meisten Fakultäten an der Universitäten das Lateinobligatorium abgeschafft. Aber ein Blick in das Fachvokabular der Medizin, (auch der Naturwissenschaften und der Jurisprudenz) zeigt, dass ohne Latein- und sogar Griechischkenntnisse ein Auswendiglernen von vermeintlich sinnlosen Begriffen notwendig ist.

Auszug aus einem achtseitigen Dokument:

Allgemeine Begriffe
  Epiphyse
  Metaphyse
  Diaphyse
  Facies articularis

Wirbelsäule - Columna vertebralis
  Vertebra
      Canalis vertebralis
      Corpus vertebrae
      Arcus vertebrae
          Pediculus arcus vertebrae
          Lamina arcus vertebrae
      Foramen intervertebrale
      Incisura vertebralis superior
      Incisura vertebralis inferior
      Foramen vertebrale
      Processus spinosus
      Processus transversus
      Processus articularis superior/inferior

Vertebrae verviales
      Uncus corporis = Proc. uncinatus
      Foramen transversarium
      Tuberculum anterius
          (C6: Tub. caroticum)
      Tuberculum posterius
      Sulcus nervi spinalis

Atlas (C I)
      Massa lateralis atlantis
      Facies articularis superior
      Facies articularis inferior
      Arcus anterior atlantis
      Arcus posterior atlantis
      Sulcus arteriae vertebralis

Axis (C II)
      Dens axis
      Apex dentis
      ...

Dass sich nicht nur Medizinstudierende mit Fremdwörter herumschlagen müssen, sondern auch viele Wörter in der Alltagssprache aus dem Latein oder Griechisch stammen, kannst du auf der Seite zu den Fremdwörtern sehen.

Zum Studienerfolg allgemein vergleiche die Resultate der Studie der ETH und EVAMAR II.

Darum lohnt es sich, in der Schule Latein und Griechisch zu lernen.